Eine Sammlung der schönsten Gedichte der deutschen Sprache - sowohl lang als auch kurz. Diese besinnlichen Verse eignen sich hervorragend als Inspiration und um sie mit anderen zu teilen.
Poesie ist ein Sammelbegriff für literarische Texte, die sich durch ästhetische Ausdrucksmittel wie Rhythmus, Wohlklang und sprachliche Dichte auszeichnen und dadurch eine eigene Grammatik, Prosodie und Typografie hervorbringen. Poesie ist zum stillen Lesen oder Rezitieren bestimmt. Ursprünglich umfasste der Begriff Poesie alle fiktionalen Texte, einschließlich Erzähltexte, doch schon früh erfolgte eine Unterscheidung zwischen (gereimter) Poesie und Prosa.
In der Poesie werden Formen und Konventionen eingesetzt, um unterschiedliche Wortinterpretationen anzudeuten oder emotionale Reaktionen hervorzurufen. Stilmittel wie Assonanz, Alliteration, Onomatopoesie und Rhythmus werden mitunter verwendet, um beschwörende oder musikalische Effekte zu erzielen. Der Einsatz von Mehrdeutigkeit, Symbolik, Ironie und anderen Stilmitteln der poetischen Darbietung ermöglicht oft eine Vielzahl von Interpretationen. Ebenso erzeugen Bildsprache wie Metapher, Vergleich und Metonymie Resonanz zwischen ansonsten disparaten Bildern – eine Bedeutungsschichtung, durch die zuvor unerkannte Verbindungen entstehen. Ähnliche Resonanzformen können auch zwischen einzelnen Verszeilen in ihren Reim- oder Rhythmusmustern vorhanden sein.
Die Freuden, die die Poesie dem Leser oder Zuhörer bereitet, werden durch die besondere Kombination von Form, Klang und Bedeutung hervorgerufen, die dem Vers eigen ist, und diese Freuden können emotionaler (z. B. Ergriffenheit oder Ergriffenheit), intellektueller (z. B. Einsicht oder Nuancierung) oder humoristischer Natur sein.
Die Empfänglichkeit für Poesie oder Versempfindlichkeit hängt auch davon ab, inwieweit sie kultiviert wird. Die Poesie hat eine lange Geschichte, von den frühesten mündlich rezitierten und gesungenen Versen bis hin zu den heutigen schriftlichen, strukturierten oder unstrukturierten Formen der Dichtkunst.
Ein Dichter, oder Poet, ist eine Person, die Gedichte oder Lieder schreibt oder komponiert. Unter dem Einfluss des Lateinischen wird manchmal der Begriff Poet oder (für eine Dichterin) Poetin verwendet, und unter dem Einfluss des Keltischen wird seltener der Begriff Barde verwendet.
Dichter gelten gemeinhin als die ältesten Schriftsteller, da die altertümlichen Kulturen und Zivilisationen ihre Ideen – religiöser, philosophischer, rechtlicher, moralischer und politischer Art – in Form von Gedichten festhielten, die oft mündlich von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Beispiele hierfür sind die heiligen Schriften der Inder – die Veden und die Upanishaden – sowie die Hebräischen Schriften, die zahlreiche Verse enthalten.
Die ersten Dichter waren oft Priester, und etwas später, in der Antike, wurden selbst die komplexesten philosophischen Ideen und sogar wissenschaftliche Werke in Gedichtform präsentiert.
Heute versteht man unter einem Dichter oft einen Schriftsteller, der ein besonderes Talent dafür besitzt, bestimmte abstrakte Ideen oder Ideale auf eine symbolische, aber dennoch leicht verständliche und ästhetisch wertvolle Weise den Menschen um ihn herum zu vermitteln.









